Warum wir auf WordPress CMS setzen?

Die Wahl des richtigen CMS (Content Management System) ist für Ihr Website-Projekt entscheidend. In diesem Artikel haben wir für Sie zusammengefasst, warum wir auf WordPress CMS setzen. Und wann wir davon abraten.

Wann ist WordPress nicht das richtige CMS?

Bevor wir uns den Gründen widmen, warum wir WordPress für Ihr Website-Projekt empfehlen, möchten wir gleich einmal darauf eingehen, wann wir von einer Nutzung von WordPress abraten.

1. Content Optimization System

Wenn Sie sich mit dem Gedanken spielen, Content auf Ihrer Webseite zu personalisieren (z.B. für unterschiedliche Website-BesucherInnen individualisierten Content auf Basis von Jobtitel, KundInnenstatus u.s.w.), macht es mehr Sinn, auf ein darauf spezialisiertes CMS - wie zum Beispiel HubSpot COS - zu setzen.

Diese Art der Websiteerstellung und der Darstellung von Content funktioniert wesentlich besser, wenn Sie ein CMS in Betracht ziehen, das direkt mit Ihrem CRM System kommuniziert. Wir beraten Sie gerne dabei, welche Möglichkeiten Ihnen hier zur Verfügung stehen.

2. Komplexe Portallösungen

Wenn Sie für Ihre KundInnen und/oder MitarbeiterInnen eine komplexe Portallösung mit einem hohen Grad an Individualisierung benötigen, würden wir ebenfalls empfehlen eine flexiblere und weniger standardisierte Variante zu nutzen.

So könnte z.B. Liferay oder Dolphin Pro oder auch ein vollständig individuelles PHP Framework eine sinnvolle Lösung für Sie sein.

Für kleinere Portallösungen bietet WordPress hingegen wieder brauchbare Funktionen & Lösungen.

3. Sicherheitskritische Anwendungen

Wenn Sie Anwendungen auf Ihrer Webseite betreiben wollen, bei denen es absolut wichtig ist, - mehr noch als bei einfachen B2B oder B2C Websites - dass diese möglichst sicher betrieben werden, sollten Sie Ihre Finger von Open Source CMS lassen.

Alle Open Source CMS (ob das nun WordPress, Typo3, Drupal, Contao, Joomla, Magento, ... sind) haben ihren Code frei verfügbar im Internet. Das ist auch der Grund, aus dem laufend Sicherheitsupdates erscheinen. Denn frei verfügbarer Code bietet auch Hackern die Möglichkeit sich darauf einzustellen und nach Schwachstellen im System zu suchen.

In der Regel können Open Source CMS sehr sicher gestaltet sein. Wichtig ist dabei, dass man diese richtig hostet und in wichtige Sicherheitsfeatures investiert. Wie wir dafür sorgen, dass Ihre Open Source CMS Website sicher ist, erfahren Sie im Artikel "Wie sicher ist eine von .brandREACH produzierte Website?".

4. Hochkomplexe Shop-Lösungen

Wenn Sie einen einfachen Shop benötigen mit ein paar hundert Produkten, dann lässt sich das mit Wordpress einfach umsetzen. Die Erweiterung WooCommerce für WordPress ist ein eCommerce Plugin mit dem ca. 28% aller eCommerce Shops weltweit betrieben werden. Darunter z.B. auch der beliebte Weber Grill Online Shop.

Wenn Sie aber an Shopsysteme wie Amazon denken, dann endet hier die Freude mit Wordpress. Je komplexer ein Shop wird, desto mehr Individualentwicklung wird nötig. Und damit ist dann irgendwann der Punkt erreicht, bei dem wir WordPress mit WooCommerce nicht mehr empfehlen würden.

Warum überhaupt WordPress und nicht ein anderes CMS?

WordPress ist das verbreitetste Open Source CMS der Welt. Und das nicht ohne Grund. Ursprünglich als reine Blogging-Software gestartet, hat sich die Software weiterentwickelt und bietet die perfekte Basis für B2B, B2C & eCommerce.

1. Die Verbreitung von WordPress

Mit einer Verbreitung von 56%, kann man sagen, dass mit WordPress über die Hälfte aller Webseiten umgesetzt wurden. Das Analyseunternehmen BuiltWith gibt an, dass weltweit rund 18 Millionen Webseiten mit WordPress aktiv im Internet verfügbar sind. Im Vergleich dazu sind ebenfalls gängige CMS wie Typo3 (lediglich 0,5 Millionen Instanzen) oder Drupal (nur 0,7 Millionen Instanzen) weit abgeschlagen.

Dass WordPress also von heute auf morgen nicht mehr weiterentwickelt wird, ist eher auszuschließen. Und so verhält es sich auch mit Erweiterungen & Plugins. Eine so starke Verbreitung bringt natürlich auch eine sehr große EntwicklerInnen-Community mit sich. Deswegen lassen sich viele Features sehr schnell und mit wenig Aufwand implementieren.

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2. Viele Plugins & Themes

Wie im letzten Absatz bereits angedeutet. WordPress verfügt über die größte Basis an kostenlosen & kostenpflichtigen Plugins & Themes. Das ist auch wichtig, denn dadurch lässt sich Ihre Webseite mit zusätzlichen Features (z.B. SEO Optimierung, Sicherheitsfeatures, Usability Features, ...) ausrüsten.

Während bei den meisten anderen CMS eigentlich fast immer ein eigenes Plugin entwickelt werden muss bzw. bei vorhandenen Plugins ein großer Anpassungsaufwand nötig ist, bietet WordPress hier sehr viele Out-of-the-box Lösungen. Und das führt uns auch schon zum nächsten Thema.

3. Geringere Kosten in der Umsetzung

Sie wissen sicher, dass je nach Anforderung, eine neue Website von wenigen hundert Euro bis zu zig tausend Euro kosten kann. Wir selbst haben mit unterschiedlichen CMS gearbeitet und Webseiten produziert. Von Typo3 über Drupal, Contao und vielen mehr.

Wenn man allerdings den Aufwand vergleicht, können wir mit absoluter Gewissheit sagen, dass die Kosten für die Umsetzung ca. bei der Hälfte gelegen hätten, hätten unsere KundInnen das Projekt in WordPress umsetzen lassen.

4. Geringere laufende Kosten

Aber nicht nur in der Erstellung der Webseite, sondern auch im professionellen Hosting und bei Wartung & Updates sind WordPress Seiten wesentlich kostensparender. Durch den hohen Anpassungsbedarf bei anderen CMS sind Hosting & Updates wesentlich aufwändiger.

Durch unsere vielen WordPress Projekte haben wir einen standardisierten Update-Prozess durch den auf höchster professioneller Stufe mit relativ wenig Aufwand Ihr WordPress CMS immer aktuell gehalten wird.

5. Die einfache Bedienung

Aber nicht nur aus Herstellungssicht, sondern aus KundInnensicht bietet WordPress viele Vorteile gegenüber anderen CMS. Wer sich jahrelang mit z.B. Typo3 in der Administrationsoberfläche abgemüht hat, wird von unserem WordPress Backend absolut begeistert sein.

Die Ansicht im Backend (Administrationsoberfläche) entspricht der im Frontend (Webdarstellung im Browser), wie auf den beiden nachfolgenden Bildern dargestellt.

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Sie können Spaltenbreiten einfach anpassen und sämtliche Inhalte auf Ihrer Webseite mittels intuitiver Oberfläche bearbeiten. Kein mühsames, mehrfaches Speichern mehr oder navigieren durch komplexe Site-Trees wie in anderen CMS Systemen.

Das könnte Ihr nächster Schritt sein.

Wir hoffen, wir konnten unsere Beweggründe die für WordPress sprechen einigermaßen darlegen. Wenn Sie noch Detailfragen dazu haben können Sie diese gerne an uns richten.

Vermutlich interessiert Sie auch, wie Sie denn nun zu Ihrer neuen Webseite kommen? Unseren Website-Prozess, haben wir im Artikel "Wie komme ich zu meiner neuen Webseite?" für Sie zusammengefasst.